SRG- Sigmaringen - Förderverein

 

Chronik.****

Gründung: Am 10. Februar 2010
im Gasthaus Adler in Inneringen
Gründungsmitglieder: Herbert Franke, Peter
Würth, Wolfgang Madlener, Katharina Maier, Martin Maier, Reiner Wenk, Alexander
Nipp und Mehmet Kacemer.

In der Gründungsversammlung wurden folgende
Beschlüsse einstimmig gefasst:
Vorsitzender: Herbert
Franke
Stellvertreter: Peter Würth
Kassenwart: Wolfgang
Madlener
Schriftführerin: Katharina Maier

Die erste
Mitgliederversammlung fand am 30.06.2011 in Laiz auf dem Sportgelände im Rahmen
einer Außenschulung statt.
Bei der ersten offiziellen Wahl wurden
einstimmig gewählt:
Vorsitzender: Herbert Franke
Stellvertreter: Peter
Würth
Kassenwart: Wolfgang Madlener
Schriftführer: Alexander
Nipp
Verantwortlich für Text und Gestaltung: Peter Würth
im Juni 2011

Der Pfiff des Tages.

Landesliegaspiel:

Tübingen gegen Metzingen 1:1 (0:1)

am 19.04.2009

SR: Holger Würth

LL1: Hans Peter Wesssner

LL2: Efkan Kacemer

Chronik der Schiedsrichtergruppe
Sigmaringen

 

80 Jahr SRG Sigmaringen *

Die Chronik
1930-2010 80 Jahre im
Dienste des Fußballsports

Ein wechselvolles Auf und Ab erlebte die
SRG Sigmaringen in ihrer nun 80-jährigen Geschichte. Als im Jahr 1930 Anton
Steiner von der Kreisschiedsrichtervereinigung Saulgau nach Sigmaringen
übersiedelte gründete er zusammen mit einigen Männern die
Kreisschiedsrichtervereinigung Sigmaringen. Anton Steiner leitete die Geschicke
der Vereinigung von 1930-1937 als Obmann. Von da an übernahm der in Sigmaringen
wohnhafte Albert Mai bis Kriegsende im Jahr 1945 die Verantwortung als Obmann.
Anton Steiner widmete sich in dieser schwierigen Zeit der Fortbildung der
Schiedsrichter. Nach dem 2. Weltkrieg war es wiederum Anton Steiner, der mit
Genehmigung der französischen Besatzung die Kreisschiedsrichtervereinigung
Sigmaringen wieder ins Leben gerufen hat, wenngleich fußballerische Aktivitäten
noch wenig festzustellen waren. Als Obmann setzte Steiner wiederum Albert Mai
ein, der dieses Amt bis zu seiner Ernennung zum Lehrwart 1950 bekleidete.
Die
Vielseitigkeit und die Anforderungen an die einzelnen Mitarbeiter erkennend,
begann man 1950 mit einer differenzierten Arbeitsteilung. Anton Steiner übernahm
das Amt des Obmanns und Albert Mai war für die Ausbildung der Schiedsrichter
zuständig. 1953 wurde Anton Steiner in den VSRA des WFV berufen wo er als 2.
Vorsitzender fungierte. Sein Amt als Obmann übergab er dem Kameraden Hans Orlik
aus Sigmaringendorf-Laucherthal. Anton Steiner, Begründer unserer Gruppe, war
bis zu seinem Tod 1959 an führender Stelle des SR-Wesens im WFV tätig. Hans
Orlik führte die Vereinigung bis zum Jahr 1960 zusammen mit Albert Mai als
Lehrwart mit gutem Erfolg. Für heutige Vorstellungen zwar bescheiden, damals
aber doch recht beachtlich, waren es immerhin 17 Kameraden, die den
Schiedsrichterstamm bildeten und Grundlage für den späteren Aufbau garantierten.
Weil Hans Orlik auch noch als Staffelleiter der B- und C-Klasse tätig war
übergab er im Jahr 1960 den Obmannsposten an Hans Lang aus Sigmaringen-dorf. Da
Albert Mai aus beruflichen Gründen wegzog fungierte Hans Lang zunächst noch in
Doppelfunktion als Lehrwart, 1965 übernahm dieses Amt Arnulf Schmidt aus
Langenenslingen, der dieses bis zur Gründung des Lehrstabs des WFV 1970 ausübte.
Hans Lang leitete die Geschicke der Sigmaringer Vereinigung bis 1968. Der
Vereinigung gehörten zu diesem Zeitpunkt 33 Kameraden an. Vom Frühjahr 1968 an
übernahm dann Walter Luppart aus Hettingen die Schiedsrichtervereinigung. Er war
ein Schüler von Albert Mai und Anton Steiner und wurde vom VSRA im Jahre 1970 in
den damals neu gegründeten Lehrstab des WFV berufen. Diesen Posten gab er
allerdings im Jahr 1973 wieder ab, um sich noch mehr um den
Schiedsrichter-nachwuchs und dem immer mehr in den Blickpunkt rückenden
Beobachtungswesen widmen zu können. Durch viele Neulingskurse gelang es Walter
Luppart den Mitgliederstand bis zum Jubiläumsjahr 1970 auf 50 Kameraden zu
steigern. Dieses Jubiläum wurde in gebührendem Rahmen im November 1970 im Hotel
Kreuz in Gammertingen gefeiert. Mitte der siebziger Jahre wurden dann, bedingt
durch die politische Kreisreform die Kreisschiedsrichtervereinigungen im WFV in
die heutigen Schiedsrichtergruppen umgetauft. 1977-1979 wurde Walter Luppart zum
Bzirksschiedsrichterobmann berufen. Durch seinen unermüdlichen Einsatz gelang es
ihm den SR-Bestand im Jubiläumsjahr 1980 auf 90 Kameraden zu steigern. Auch vom
Leistungsstand her war die Gruppe an einem gewissen Höhepunkt angelangt, hatte
man doch drei Landesliga- und zwei Verbandsligaschiedsrichter in den oberen
Regionen etabliert. Eine gelungene Jubiläumsfeier in der Turn- und Festhalle in
Inzigkofen rundete das Ereignis „ 50 Jahre SRG Sigmaringen“ im Jahr 1980 ab.
Hochrangige Ehrengäste begleiteten den Startschuss ins neue Jahrzehnt. In diesem
Zeitraum blieb die Gruppe nicht von Turbulenzen verschont. Nach mehr als 16
Jahren gab Walter Luppart im Oktober 1984 den Obmannsposten ab. Er bereitete
sich damals auf eine weitere Lebensaufgabe, die Weihe zum Diakon, vor. Wegen
seiner außerordentlichen Verdienste um die Schiedsrichtergruppe Sigmaringen
wurde er zum Ehrenobmann ernannt. Sein Nachfolger, Hans Gönner aus Bingen, war
jedoch nur kurz im Amt des Obmanns und stellte im Dezember 1985 überraschend den
Posten zur Verfügung. Die SRG steckte nun in einer Krise, war sogar teilweise
von der Auflösung bedroht. Ende 1985 waren nur noch 48 SR im Amt. Durch die
Bemühungen des Bezirksvorsitzenden Kuno Seidenfuß übernahm Anfang 1986 mit
Walter Knupfer ein erfahrener Mann, er war seit 1968 stellv. Obmann, den
Führungsposten in der Gruppe. Zusammen mit den Kameraden Rudolf Vojta und Werner
Haug wurde ein behutsamer Neuaufbau eingeleitet. Mit Neulingskursen, Betreuungen
und anderen Weiterbildungs-maßnahmen, wobei der Ausschuss der Gruppe ab 1989
durch Hans-Peter Wessner ergänzt wurde, konnte der SR-Stamm bis zum
Jubiläumsjahr 1990 auf 70 Kameraden angehoben werden. Anfang der neunziger Jahre
musste die Gruppe dem immer breiter werdenden Freizeitangebot Tribut zollen. Für
Neulingskurse wurden mehrmals nicht genügend Teilnehmer gefunden, zahlreiche
Austritte führten dazu, dass die Gruppenstärke Ende 1994 wieder unter 60
Kameraden lag. Auch im Ausschuss der Gruppe gab es in dieser Zeit einigen
Wechsel. So schied das langjährige Mitglied Werner Haug 1993 aus. Für ihn wurden
die Kameraden Klaus Siebert und Hubert Zick neu aufgenommen, letzterer
verabschiedete sich aber 1994 schon wieder von der Ausschussarbeit. 1995 war ein
sehr schwieriges Jahr für die Gruppe. Nicht nur der extrem niedrige
Schiedsrichterbestand, sondern auch die schwere Erkrankung von Obmann Walter
Knupfer erforderte ein überdurchschnittliches Engagement aller Beteiligten. Als
neues Ausschussmitglied wurde Martin Maier aus Emerfeld von Walter Knupfer
berufen. Trotz der schlechten Vorzeichen konnte aber der Abwärtstrend gestoppt,
der Schiedsrichterbestand sogar verbessert werden. Überschattet wurde dieser
Erfolg vom plötzlichen Tod des langjährigen Ausschussmitglieds Rudolf Vojta im
Dezember 1995. Da Klaus Siebert 1996 aus beruflichen Gründen aus der Gruppe
ausschied wurden die Kameraden Reiner Wenk aus Feldhausen und Herbert Franke aus
Ennetach neu in den Ausschuss berufen. Durch kontinuierliche, ruhige und
sachliche Aufbauarbeit in den Jahren 1996-1999 konnten die
Schiedsrichteraustritte stark reduziert, durch 3 gut besuchte Neulingskurse der
SR-Bestand erhöht werden. So konnte der nach 13-jähriger Amtszeit als Obmann
ausscheidende Walter Knupfer im September 1999 mir als seinem Nachfolger die
Gruppe mit 100 Mitgliedern übergeben. Mein Ziel war es die Gruppe im Sinne
meiner Vorgänger zu stabilisieren und weiter zu entwickeln. In diesem
Unterfangen konnte ich viele Jahre mit Hans-Peter Wessner, Reiner Wenk, Herbert
Franke und Thomas Hummel auf ein bewährtes Team zurückgreifen. So wurde von uns
bereits im Jahr 2000 mit der Schulung auf dem Sportplatz ein neuer Weg
eingeschlagen, den inzwischen viele Gruppen übernommen haben. Ein weiterer
Erfolg für unsere Gruppe war 2001 die Berufung von Reiner Wenk in den Lehrstab
des WFV. Um den stetig wachsenden Anforderungen an den Ausschuss gerecht zu
werden wurden 2003 Willi Glocker für Thomas Hummel und 2006 Daniel Ludwig
zusätzlich in den Ausschuss berufen. Diese beiden kümmern sich seither zusammen
mit Reiner Wenk um die 2005 ins Leben gerufene Jungschiedsrichtergruppe der SRG
Sigmaringen. 2007 stellte die Gruppe ihre Einteilung auf das DFBnet um und stieg
so in den Bereich der medialen Organisation einer Gruppe ein. 2009 ersetzten
Alexander Nipp und Wolfgang Madlener die langjährigen Ausschussmitglieder
Herbert Franke und Reiner Wenk. Die beiden ausgeschiedenen Kameraden stehen der
Gruppe aber weiterhin im erweiterten SR-Ausschuss zur Verfügung, sodass die
Fülle von Aufgaben, die die Führung einer SRG mit sich bringt auf weiter
Schultern verteilt werden konnte. Ein weiterer Meilenstein im Umfeld unserer
Gruppe ist war die Gründung des Fördervereins der SRG Sigmaringen Anfang 2010.
Durch das hohe Engagement aller ist es uns gelungen in den vergangenen 10 Jahren
jährlich einen eigenen Neulingskurs durchzuführen, was für eine kleine Gruppe
wie uns sicher keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Dies führte dazu, dass wir
einen für unsere Gruppe konstant hohen Mitgliederstand von über 100 Kameraden
aufweisen können. Die Gruppe ist somit in der Lage alle Spiele bis zur E-Jugend
wenn von den Vereinen gewünscht auch die F-Jugend mit geprüften Spielleitern zu
besetzen. So sind pro Saison im Durchschnitt knapp 2000 Spiele einzuteilen. Es
ist die feste Absicht des Ausschusses den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.
Mit gezielter Weiterbildung soll die Qualität der Schiedsrichter weiter
gesteigert werden, um den gestiegenen Ansprüchen auf den Fußballfeldern gerecht
zu werden. Die SRG Sigmaringen blickt auf eine Tradition von 8 Jahrzehnten
zurück. Was in dieser Zeit geleistet wurde, ist mit Zahlen nicht auszudrücken.
Wir gedenken an diesem Geburtstag all derer, die in den vergangenen 80 Jahren
Verantwortung getragen, ihre Fähigkeiten, Wohlwollen und Freizeit eingebracht
haben. Nur so war es möglich, dass die SRG den notwendigen Beitrag zum Wohle des
Fußballsports erbringen konnte.

Verantwortlich für den Text:
Martin Maier