Bericht- Schwäbische Zeitung vom 05.09.2013

 

Feldkreuz in Bittelschieß erinnert an gefallene Söhne


Zwei Söhne von Landwirt und Schuhmachermeister Josef Treß und seiner Frau aus Bittelschieß sind im Zweiten Weltkrieg in Russland gefallen. 1946 hat der Großvater von Peter Würth zur Erinnerung an diesen Schicksalsschlag ein Feldkreuz am Ortsausgang nach Göggingen aufstellen lassen.

„1980 setzten wir das Kreuz auf unser Grundstück um. Dabei wurde das Kreuz von Wagnermeister Josef Boos erneuert. Der Christus blieb erhalten“, erinnert sich Peter Würth. „Seit dem Tod meiner Mutter Rosa Würth 1999 habe ich die Pflege übernommen.“

Jetzt wurde das Kreuz von Malermeister Alfred Brugger mit einem neuen Anstrich versehen. In unmittelbarer Nähe zum Wohnhaus ist das Feldkreuz ein Stück Kulturgut und Mahnung zugleich.

MÖ/FOTO: ARNO MÖHL

 

Bericht- Südkurier vom 05.09.2013

         

Feldkreuz wurde generalüberholt

Krauchenwies-Bittelschieß

     

– Das Feldkreuz der Familie Peter und Waltraud Würth aus Bittelschieß wurde saniert.

Das Kreuz ließ der Großvater von Peter Würth, Josef Treß, im Jahr 1946 zum Gedenken für seine zwei im Zweiten Weltkrieg in Russland gefallenen Söhne von Zimmermeister Schneider am Ortsausgang Richtung Göggingen erstellen. Das schreiben    Peter und Waltraud Würth in einer Mitteilung.

"1980 war das Kreuz so morsch, das seine Tochter Rosa Würth ein neues Kreuz von Wagnermeister Josef Boos aus Bittelschieß machen ließ. Dieses Kreuz wurde in der Nähe des Wohnhauses der Familie Würth aufgestellt und gesegnet.
        Seit dem Tod von Rosa Würth
übernahmen Waltraud und Peter Würth die Pflege. Jetzt musste das Kreuz generalüberholt werden, wobei die Arbeiten von Malermeister Alfred Brugger aus Hausen a.A  und Peter Würth übernommen wurden.

Feldkreuztafel

Feldkreuztafel
Feldkreuztafel